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Nothing compares to you – Individualisierung und Interaktion

Personalisierung ist Dogma der Softwareindustrie. Die Ergebnislisten von Google-Suchen sind selten identisch, hängen immer von der Suchhistorie des jeweiligen Nutzers ab. Bereits einen Tag später wird das Ergebnis bereits ein anderes sein.

Während Content immer persönlicher wird, wachsen auch User Interfaces entsprechend der Bedürfnisse einer aufgeklärten Internetgesellschaft. Mit einem frei programmierbaren Shortcut-Button lässt sich heute keiner mehr beeindrucken. Das User Interface per se ist subject to change. Was nicht in einem Spektrum von eins bis hundert präzise eingestellt werden kann, ist oft weit weniger interessant als personalisierbare Funktionen.

Längst hat der User erkannt: Aufs Auge drücken lassen muss er sich nichts. Wer jetzt noch mit dem Daumen wischt, blättert 2020 vielleicht mit bloßem Blickkontakt in seinem ePaper. Die Technik entwickelt sich rasch genug- entsprechende Verbesserungen der Nutzerfreundlichkeit müssen nur vehement von den Usern eingefordert werden. Denn wie der Name besagt, sollte ein User Interface vor allem einer Zielgruppe dienen: jener der Nutzer.


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